Resteverwertung: Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren {Waste Less Challenge}

In rezepte
am 14. Februar 2017
Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren

Mir war gar nicht bewusst, dass in Deutschland jeder etwa 1,6 Kilo Lebensmittel pro Woche wegwirft – kaum zu glauben, oder? Bei uns verdirbt leider doch immer mal wieder etwas, weil wir es vergessen haben, und es ärgert mich jedes Mal wieder… Daher habe ich mich sehr über die Einladung von AO Deutschland zu ihrer Waste Less Challenge gefreut! Essen lieben, Verschwendung hassen ist doch ein super Motto. Deswegen gibt es hier heute meine Lieblingstipps und ein Rezept zur Resteverwertung: Einen leckeren Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren.

Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren

Ein paar Tipps, um weniger wegzuwerfen:

  • Nicht sklavisch an das Mindesthaltbarkeitsdatum halten – fast alles ist danach immer noch gut genießbar!
  • Lebensmittel richtig kühlen beziehungsweise einfrieren. Ich friere gerne Bannanen ein, die langsam zu braun werden – dann kann ich leckere, kühle Bananenmilch daraus machen. Wenn wir irgendwann mal mehr Platz haben, wäre dazu auch einer der energieeffizienten Gefrierschränke super!
  • Beim Einkaufen einen Plan machen und Impulskäufe einschränken.
  • Auch Verpackungsmüll vermeiden und zum Beispiel immer einen Beutel mitnehmen.
  • Kreativ werden und sich neue Rezepte mit den Resten überlegen, die noch da sind!

noch mehr Tipps gibt es bei AO. Wie sorgst du für Less Waste? Hast du noch weitere Tipps?

Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren

Ich habe heute ein Rezept für dich, dass sich super zur Resteverwertung eignet: Du kannst altes, schon ein bisschen hartes Brioche oder Reste von einem Hefezopf verwenden – mit hellem Brot klappt es bestimmt auch, dann musst du höchstens noch ein wenig mehr Zucker dazugeben. Die Beeren müssen auch nicht mehr taufrisch sein, wenn sie in den Kuchen kommen, und du kannst verschiedenste Beerensorten nehmen. Außerdem schmeckt der Kuchen so lecker, dass sicherlich nichts übrig bleibt wink

Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren

für eine Pieform
  • 220ml Milch
  • 500g altes Brioche (oder Hefezopf)
  • 400g gemischte Beeren
  • 220ml Milch
  • 70g Zucker
  • ein Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 4 Eier (Größe L)
  • für den Zuckerguss: 2EL Himbeer-Buttermilch (hatte ich zufällig da und fand ich wegen der Farbe schön – normale Milch geht aber natürlich auch!) + 90g Puderzucker
  1. Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Pieform fetten und mit Mehl ausstäuben.
  2. Brioche bzw. Hefezopf in Würfel schneiden, Beeren waschen und abtropfen lassen.
  3. Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren
  4. Die Eier mit dem Zucker, der Milch, dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver verrühren. Die Briochewürfel und Beeren dazugeben und alles vorsichtig durchmischen.
  5. In die Form geben und etwa 50 Minuten lang backen.
  6. Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren
  7. Den Kuchen etwa eine halbe Stunde lang abkühlen lassen. Aus Milch und Puderzucker einen Guss rühren und über den Kuchen träufeln.

(inspiriert von einem Rezept aus der Lecker Bakery)

Rezept für einen Brioche-Pudding-Kuchen mit Waldbeeren KathaLass es dir schmecken!

Danke an AO für die schöne Kooperation und den Denkanstoß!

liebt Schokolade, Sven & süße Kleider, lebt in Wiesbaden und bloggt seit 2011 auf kathastrophal.de über Plus Size Mode, DIY, Nähen, Backen, Reisen, Heiraten & mehr. und sonst so?

9 Kommentare

  • Ulla

    Wow das sieht so unglaublich lecker aus. YUMMIE!

    14. Februar 2017 um 11:40 Antworten
  • Neri von Full Of Diaries

    Sooo lecker sieht der aus!!!! Schön, dass ihr bei 28DaysOfBlogging noch alle so aktiv seid. Zu schade, dass ich aufgeben musste. Naja, nächstes Jahr!

    Neri
    Full Of Diaries

    14. Februar 2017 um 11:59 Antworten
  • Sophia

    Die Idee hinter Waste Less ist einfach schön- mich erschreckt es immer wieder, wieviel Lebensmittel weggeworfen werden und ich bin ein riesiger Fan von solchen „Resterezepten “ ( welch unschöner Name für so ein leckeres Ergebnis :-) ). Sieht sehr gut aus !!

    love
    sophia

    14. Februar 2017 um 13:14 Antworten
  • Aileen

    Das Rezept hört sich super lecker an und sieht zum Anbeißen aus! :)

    Ich kaufe aktuell nur für mich alleine ein – das war am Anfang auch ein riesen Problem, weil ich immer zu viel eingekauft habe. Vor allem was Gemüse und Obst angeht – da habe ich am Anfang viel weggeworfen :( Mittlerweile hat sich aber eingependelt und ich friere auch sehr viel ein :)

    Liebst, Aileen

    14. Februar 2017 um 15:35 Antworten
  • Ina Apple

    Der Kuchen sieht mal wieder unglaublich gut aus! Ein super Restverwerter ist auch ein Crumble. Einfach alles an Obst rein was nicht mehr ganz so frisch aussieht, Streusel drüber, backen und fertig! Liebe Grüße, Ina

    14. Februar 2017 um 17:03 Antworten
  • Lux und Poppy

    Hmmm super leckeres Rezept! An die meisten Tipps halte ich mich auch generell schon (schulter klopf!) Letztens habe ich jedoch einen Rappel bekommen und bin mal unsere Schränke durchgegangen, was so Konserven / Back-Zeug / Tiefkühl-Zeug und Sonstiges angeht… was ich da alles rausgeholt habe wo MHD 2015 drauf stand, war nicht mehr feierlich (ups!) Habe von den Sachen, aber auch nichts nachgekauft!

    14. Februar 2017 um 21:49 Antworten
  • Jenni KuneCoco

    Wie gut es aussieht! <3 Ich versuche auch, so wenig wie möglich wegzuwerfen. Bananen einzufrieren ist da ein guter Tipp – neben Bananenmilch lässt sich daraus nämlich auch wunderbar Bananeneis machen.

    15. Februar 2017 um 08:47 Antworten
  • Lexa

    Sieht total lecker aus, ist aber ein Rezept, dass ich sicherlich nie machen werden :D Brioche/Hefezopf wird bei uns nämlich nie alt. Der ist meist schon halb gegessen, bevor er ganz kalt ist. Und spätestens am nächsten Morgen ist er dann ganz weg.
    Aber falls es doch mal dazu kommen sollte, dass er länger als 24 Stunden überlebt, werde ich an dieses Rezept denken.
    LG Lexa

    28. Februar 2017 um 15:12 Antworten
    • Katha

      Liebe Lexa,
      das ist auch wirklich der schwierigste Schritt bei dem Rezept, ich verstehe dich da gut ;)

      Alles Liebe,
      Katha

      28. Februar 2017 um 15:34 Antworten

    Antworten

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