Schwangerschafts-Update: Die ersten drei Monate

In Oh Baby
am 16. April 2019
Schwangerschaftsupdate kathastrophal - das erste Trimester

Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Vielen herzlichen Dank für all die lieben Glückwünsche zu unseren Baby-News! Es ist einfach wunderschön, die Freude endlich teilen zu können! ♥
Einige Wünsche nach Schwangerschafts-Updates kamen auf – die erfüll ich natürlich nur zu gerne! Ich muss mich schon immer mal zusammenreißen, auch noch über andere Themen zu quatschen… Das Baby ist ja auch nicht das einzige, das mich so beschäftigt, aber es dominiert meine Gedanken schon ziemlich. Daher ist es umso schöner, dass ich das ganze hier ausleben kann 🙂
Auch wenn ich inzwischen schon etwas weiter bin (gar nicht mehr so lange, dann ist schon Halbzeit!), möchte ich mich heute auf die ersten drei Monate konzentrieren, weil das eine ganz besonders aufregende Zeit war.

Das erste Trimester (Woche 1 – 12)

Wie hast du bemerkt, dass du schwanger bist?

Eigentlich dachte ich, dass sich meine Periode ankündigt: Ich hatte die bei mir typischen Krämpfe im Unterbauch, auch über mehrere Tage hinweg. Als dann aber immer noch keine Blutung einsetzte, hab ich dann doch mal einen Test gemacht – ohne große Hoffnung, das war nicht mein erster Test und auch nicht meine erste verspätete Periode (mein Zyklus ist sowieso eher unregelmäßig und lang). Aber plötzlich und zum allerersten Mal war da doch ein zweiter, ganz zarter Streifen.
So, aber hier mal wieder der Tipp: Macht das besser als ich, „ein bisschen schwanger“ gibt es nicht und Gewissheit bringt dann eh erst ein Termin beim Frauenarzt. War mir eigentlich schon auch klar, trotzdem hab ich dann direkt noch zwei weitere Tests gemacht. Anschließend festgestellt, dass diese Schwangerschaftstests schon seit über einem Jahr abgelaufen waren und neue von diversen Firmen bestellt… So richtig geglaubt hab ich es auch noch nicht.

Wie hast du’s Sven gesagt?

Der Tag mit dem ersten positiven Test war tatsächlich unser Jahrestag, der 8. Januar. Sven war arbeiten und hinterher noch mit seinen Kollegen unterwegs. Per SMS wollte ich so eine wichtige Nachricht nicht überbringen und ich war auch eh so müde (nur schwierig, das als Schwangerschaftsanzeichen zu deuten, wenn Müdigkeit eh so ein Dauerzustand ist…), dass ich schon geschlafen habe, als er nach Hause kam. Also hab ich schön am nächsten Tag noch weitere Schwangerschaftstests gemacht und ihm diese am Abend als Geschenk zum Jahrestag überreicht. Als er dann auch mal verstanden hat, dass ich ihm keine unbenutzten Tests schenken wollte und da schon wirklich ein eindeutiges Ergebnis drin stand, war die Freude dann groß! ♥

Wobei: Auch nach dem ersten Frauenarzt-Termin und der Bestätigung über Ultraschall usw. war es dann trotzdem noch eine eher leise Hoffnung… in den ersten zwölf Wochen ist schließlich die Überlebenschance noch etwas geringer und so habe ich mir doch auch immer wieder Sorgen gemacht und wollte mich auch noch gar nicht zu sehr freuen.

Wann habt ihr andere eingeweiht?

Ein paar Freunden haben wir aber doch schon vor dem Ende des ersten Trimesters von der Schwangerschaft berichtet – zum Beispiel manchen, bei denen wir wussten, dass wir sie dann nicht so schnell wieder persönlich sprechen würden. Ganz pragmatisch haben wir uns eben irgendwann gedacht, dass wir diesen Menschen auch offen von einer möglichen Fehlgeburt berichten würden… warum also noch warten?

Wie ging es dir denn so? Irgendwelche Schwangerschaftsanzeichen?

Grundsätzlich echt gut! Klar, ein paar Veränderungen hab ich schon gemerkt: Immer mal Ziehen im Bauch, Rücken und in den Brüsten, Geruchsempfindlichkeit und große Müdigkeit. Allerdings hatte ich keine Morgenübelkeit und musste mich auch kein einziges Mal übergeben – da hab ich glaube ich ganz schön Glück gehabt! Ich hatte höchstens mal ein flaues Gefühl im Magen – so, als hätte ich ganz lange nichts gegessen. Oft auch direkt nach dem Essen.
Schlafen war auch eine große Veränderung. Ich musste oft so gegen 3 Uhr mal kurz zur Toilette und lag dann auch immer mal wieder stundenlang wach und hab mir Sorgen gemacht.
War aber insgesamt alles wirklich gut auszuhalten. Trotzdem hat mich auch immer mal wieder überrascht, was die Hormonumstellung so alles beeinflusst. Normalerweise finde ich es auch komplett richtig, keine Krankheitssymptome zu googlen, da kommen ja die wildesten Diagnosen bei rum… meine vielen, vielen Suchen nach „xy schwanger normal“ haben mich aber bisher immer eher beruhigt!

Wie hat sich dein Körper verändert?

Auf dickeres Haar und strahlende Haut warte ich bisher noch vergeblich…
Aber im Ernst: Ich weiß, dass sich viele Schwangere große Sorgen um einige der Änderungen machen, die ihr Körper so mit und nach der Schwangerschaft durchmacht. Ich selbst hab mir da nie groß Gedanken gemacht: Bauch hatte ich bereits vorher, Dehnungsstreifen ebenfalls, und wie das Match Schwerkraft vs. meine Brüste ausgeht, darüber mach ich mir auch keine Illusionen. Ein Kind in meinem Bauch zu tragen ist für mich ein echtes Wunder und ich bin schon gespannt, was da noch so alles mit meinem Körper passiert!
Ich merke auf jeden Fall schon, wie viel weicher alles rund um meinen Bauch wurde und finde auch, dass sich meine Bauchform etwas verändert hat und nach oben gewandert ist.

Schwangerschafts-Update kathastrophal - die ersten drei Monate

mehr zu meinem Outfit.

Diese typische Schwangerschaftspose mit den Händen über und unter dem Bauch hab ich früher übrigens so gar nicht verstanden… ich dachte mir immer: Warum halten die denn den Bauch so fest? Der wird doch nicht runterfallen?
Tatsächlich erkennt man die Kontur aber so schon um einiges besser, vor allem, wenn man nichts ganz enges anhat. Wird also sicher noch öfter so auftauchen… sorry! 😀

Das nächste Schwangerschafts-Update kommt bestimmt auch schon bald. Habt ihr denn noch Fragen?
Wie ging es bzw. geht es euch denn so in den ersten Schwangerschaftsmonaten?

Katha

8 Kommentare

  • Anna

    Schön von dir/euch zu lesen!!! Bei mir alles sehr ähnlich. Es kommt noch ein schon vor der SS bestandener Bluthochdruck dazu – Hallo liebe Sorgen! Muss man einfach brav kanalisieren. Aber etwas will ich doch noch sagen: Neeeeeeeein, bitte nicht diese Pose!!!!!! Das ist das Duckface der Schwangeren!!!! Du bist biel zu cool dafür. Mach. Es. Nicht. Bitte. Bitte niiiiicht 😂😂😂😉 Herzlich, Anna

    16. April 2019 um 12:05 Antworten
    • Katha

      Dann weiterhin alles Gute für dich! 🙂

      Haha, das ist aber viel Emotion für eine Pose! Also mir gefällt’s, vielleicht bin ich doch nicht so cool 😉

      Alles Liebe
      Katha

      16. April 2019 um 16:32 Antworten
      • Anna Boss

        War natürlich mit einem grossen Augenzwinkern gemeint. Viel Spass mit jeder Pose die du gerne magst 😂

        17. April 2019 um 20:52 Antworten
  • Elli

    Liebe Katha,

    gerade erst gesehen, so tolle Neuigkeiten! Ich gratuliere dir! 🌻

    Neben mir liegt gerade meine acht Wochen alte Tochter und ich habe noch einen dreijährigen Sohn. Schwanger sein ist einfach toll – genieße jeden Tag! Es geht dann doch recht schnell vorbei.

    Zu Umstandsoutfits. Ich bin zwar kein „richtiges“ Plus Size, aber mit Kleidergröße 42/44 auch nicht gertenschlank. Mein Kleidungsstil war in beiden Schwangerschaften immer komplett anders als sonst. Einfach weil all die Schnitte, die mir normalerweise schmeicheln (A-Linie, Petticoats etc.) es schwanger nicht mehr taten. Und weil ich den Bauch ja im Gegensatz zu sonst betonen WOLLTE.

    Schwangerschaftsklamotten habe ich deshalb nur für untenrum gekauft. Mein Favorit war ein Ballonrock von Vertbaudet, den ich gleich zweimal gekauft und einmal gefärbt habe 😉 Oben habe ich einfach normale Longshirts aus Jersey getragen. Die dehnen sich ja problemlos und durch das „long“ waren die Nieren immer warm. Darüber dann ne halboffene Strickjacke, sodass der Kugelbauch schön herausschaut. Ich hab mich schwanger immer so schön gefunden! Glaub das geht vielen Frauen vom Figurtyp Apfel-so, da die Problemzone ja plötzlich keine mehr ist, hihi.

    Zu den Baby-Anschaffungen würde ich dir einen Tipp da lassen: Schurwolle und Wolle-Seide. Babykleidung aus diesen Materialien ist teuer (ein Body so 20 Euro) aber du brauchst viiiieel weniger davon. Wolle gleicht die Körpertemperatur aus, was Minibabys noch nicht selbst können. Sie schwitzen und frieren darin nicht, z.B. bei Temperatirwechseln. Man muss Wolle sehr selten waschen, da sie sich selbst reinigt. So kann man z.B. ausgespuckte Milch einfach mit nem nassen Lappen abtupfen und vermeidet Wäscheberge. Ich bin ein Riesen-Fan dieser Materialien geworden und inzwischen tragen auch mein Mann und ich im Winter Wolle-Seide-Unterwäsche. Die entsprechenden Babysachen findest du online z.B. bei Lila Lämmchen, Hans Natur oder Wollbody.

    Ansonsten würde ich noch eine Tageberatung empfehlen (in Babymärkten bekommt man beim Thema Tragen nur Mist verkauft leider) und eine Wärmelampe für über dem Wickeltisch. Die Kleinen genießen das so 🙂

    17. April 2019 um 11:58 Antworten
    • Katha

      Liebe Elli,

      vielen herzlichen Dank für die Glückwünsche und all die tollen Tipps! Das werd ich mir alles merken.
      Trageberatung haben wir uns auch schon vorgenommen, super gut! 🙂

      Danke! <3

      Alles Liebe
      Katha

      17. April 2019 um 18:16 Antworten
  • Nici

    Das kommt mir bekannt vor. Die Zeit während der Schwangerschaften war tatsächlich die einzige, in der enge Oberteile her durften. Bauch betonen war angesagt. Auch schon so früh, als die Rundung bestimmt noch nicht vom Baby kam. 😊

    19. April 2019 um 12:45 Antworten
  • Alex Bergs

    oh this topic was really very stunning

    07. Mai 2019 um 17:50 Antworten
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