Kleidung aussortiert – und jetzt?

In Lifestyle, shopping
am 16. August 2019
Aussortierte Kleidung verkaufen - Tipps und Möglichkeiten

Ich sortiere regelmäßig Kleidung aus, die ich nicht trage, und räume sie aus dem Schrank – meistens hört es da aber auch schon wieder auf. Dann existiert ein Klamottenstapel (der war teilweise größer als ich) oder auch mehrere Kisten mit aussortierten Kleidungsstücken. Ganz ganz selten findet auch mal eines dieser Teile den Weg zurück in meinen Kleiderschrank… aber lohnt sich das, dafür so viel Platz zu verschwenden? Nee, natürlich nicht!
In den letzten Wochen hab ich endlich die Energie gefunden, was mit diesen Second Hand Kleidungsstücken zu tun. Was ich damit so getan beziehungsweise vorhabe, verrate ich euch heute – mit ein paar Tipps, wie ihr aussortierte Kleidung verkaufen könnt.

Entsorgen, verschenken oder verkaufen?

Zunächst hab ich alles nochmal angeschaut und sortiert. Kaputte, wirklich nicht mehr tragbare und reparierbare Teile habe ich entsorgt. Von den tragbaren Sachen habe ich den Großteil gespendet. Bei ein paar Lieblingsteilen habe ich das aber nicht übers Herz gebracht… Kleidung, die ich noch wirklich toll finde und die ich ebenfalls in diesem Zustand gerne kaufen würde, wollte ich also gerne verkaufen.
Nach welchen Kriterien würdet ihr so etwas entscheiden?

Hier kannst du deine aussortierte Kleidung verkaufen

Flohmarkt / Kleidertausch & Co

Auf Flohmärkten gibt es so ziemlich alles – selbstverständlich auch gebrauchte Kleidung. Hier musst du abwägen, ob sich die Standgebühr (falls es denn eine gibt) für dich lohnt. Meiner Erfahrung nach suchen die Besucher hier vor allem Schnäppchen… kann dann bei Sachen, für die du dir mehr als ein paar wenige Euro wünschst, auch mal weh tun beziehungsweise die Teile eben nicht verkauft werden.
Kleidertausch-Partys find ich eine mega Idee! Hier ist es super, wenn es genaue Regeln gibt und zum Beispiel die Größen und der Zustand der zum Tausch stehenden Kleidungsstücke genau festgelegt sind. So wirst du nur im Normalfall nicht mehr los, als du mitbringst… 😉

Second Hand Läden

Auch an Second Hand Läden kannst du gut deine aussortierte Kleidung verkaufen. Schau am besten mal, was es da in deiner Nähe gibt – oft gibt es online ganz viele Infos zum Ablauf, der Art der Kleidung, die sie annehmen, und natürlich auch zur Provision für dich. Klar: Für die Läden muss es sich auch lohnen, daher gibt es hier für dich nur einen prozentualen Anteil am Verkaufspreis.
Funktioniert aber sicher ganz gut, wenn du einen netten Laden kennst, zu dessen Sortiment deine Sachen gut passen!

Kleiderkreisel

Das ist wohl eine der bekanntesten Online-Plattformen für Second Hand Kleidung. Wie auch bei den nächsten Plattformen und Apps fotografierst und beschreibst du deine Kleidungsstücke, stellst sie ein und wartest ab, bis sie jemand kaufen möchte. Ich hab persönlich noch keine Erfahrungen damit gemacht, weil ich immer wieder mal Erfahrungsberichte gehört haben, dass die Anfragen dort oft sehr dreist und nervig sind. Hast du denn bessere Erfahrungen gemacht? Berichte doch gerne mal!

Mädchenflohmarkt

Funktioniert meiner Meinung nach am besten für eher höherpreisige Artikel – ich hab dort zum Beispiel mal eine Michael-Kors-Handtasche für einen ziemlich guten Preis verkauft. Du hast die Wahl, die Artikel selbst einzustellen – dann werden 10% Provision fällig. Die zweite Option, die ich auch schon genutzt habe, ist der Concierge-Service: Dabei schickst du ein Paket mit deinen aussortierten Sachen hin und Mädchenflohmarkt kümmert sich um das Einstellen: Macht also auch die Bilder, Beschreibungen und wenn du willst die Preise – außerdem kümmern sie sich dann um den Versand. Dafür werden 40% oder mindestens 9,90€ pro Teil fällig, wenn es sich verkauft.

Zadaa

Gebrauchte Kleidung verkaufen auf Zadaa - mit Willkommensbonus

Zadaa ist eine noch recht neue App, bei der du ebenfalls deine Kleidung einstellen kannst. Als Verkäufer kannst du deine Verkäufe kostenlos und versichert verschicken. Die Filter-Möglichkeiten, gerade für größere Größen, fand ich leider noch nicht so perfekt ausgereift… und aus Deutschland wurde aktuell leider noch nicht so viel angeboten. Aber ich beobachte mal, wie es sich entwickelt!
Wer es ausprobieren möchte: mit dem Gutscheincode „KATHA20“ erhältst du 20€ Guthaben, das auf alle Einkäufe ab 10€ angewandt werden kann. Mit dem Guthaben kannst du immer 50% des Einkaufswerts abdecken. Psst: Wenn du den Newsletter abonnierst, sparst du zusätzlich die Versandkosten!

Facebook-Gruppen

Regionale Gruppen oder auch Gruppen für bestimmte Größen oder Arten von Kleidungsstücken (z.B. von bestimmten Marken) gibt es dort zuhauf – einfach mal danach suchen! Ich mag gerne Second Love – Plus Size Fashion Verkaufsgruppe.

eBay

ist natürlich auch immer eine Option! Kleiderpakete sollen hier besonders gut ankommen.

Blogsale / Insta-Sale etc.

Das ist jetzt natürlich eher ein Tipp, der nicht für jeden zutrifft… aber wenn du einen Blog oder Instagram-Account hast, der ein paar Leute erreicht, lohnt es sich bestimmt, deine aussortierten Teile darüber anzubieten. Deine Follower kennen deinen Stil – und eben dich als Person, was ja gleich etwas mehr Vertrauen schafft. So hast du dann natürlich selbst den Aufwand mit dem Fragen beantworten, an Zahlungen erinnern und verschicken. Ich hab damit aber bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht und biete aktuell wieder meine gebrauchten Schätzchen unter @kathastrophal_sale an. Was sich nicht verkauft, werd ich dann wohl mal bei einer der anderen Apps (wahrscheinlich Zadaa) einstellen.

Wie kannst du aussortierte Kleidung verkaufen? Ein paar Tipps und Möglichkeiten - auch für gute Verkaufsfotos

Ein paar allgemeine Verkaufstipps

  • Überprüfe den Zustand deiner Kleidung genau. Ist da doch irgendwo ein Loch oder ein anderer Mangel? Dann entweder genau beschreiben oder das Teil eben doch nicht mehr verkaufen.
  • Etwas Mühe mit den Fotos lohnt sich! Versuch die Bilder bei Tageslicht aufzunehmen und die Kleidungsstücke darauf gut zu präsentieren. Für mich funktioniert das prima an meiner Schneiderpuppe* – ich hab aber auch schon gute Fotos am Bügel gesehen!
    Der Hintergrund sollte möglichst neutral sein, damit das Kleidungsstück im Mittelpunkt steht.
  • Tragebilder sind super hilfreich. Vielleicht findest du ja noch welche von den Sachen, die du gerne mal anhattest? Dein Kopf muss ja auch nicht unbedingt mit drauf sein, wenn dir das Sorgen macht.
    Die aussortierten Kleidungsstücke passen dir nicht mehr? Vielleicht aber einer Freundin, die bereit wäre, für ein paar Bilder zu posen? Wer weiß, vielleicht gefällt ihr ja sogar etwas so gut, dass sie es dir direkt abkauft… 😀
  • Details, Details, Details. Mit ein bisschen Erfahrung kennst du sicher die typischen Fragen: Wie ist die Materialzusammensetzung? Wie breit ist der Rockbund? Darauf kannst du ja direkt in der Artikelbeschreibung eingehen! Auch Detailbilder, zum Beispiel vom Rückenausschnitt oder anderen Besonderheiten, sind super!
  • Höflich bleiben. Ein bisschen Freundlichkeit und Geduld schadet meiner Meinung nach nie. Ehrlich bleiben find ich auch wichtig! Du kannst ruhig mal verraten, warum das Kleidungsstück für dich nicht (mehr) funktioniert – das kann ja bei einer anderen Trägerin schon komplett anders aussehen!

Ich hoffe, das war mal eine ganz gute Übersicht! Kennst du noch andere Möglichkeiten, aussortierte Kleidung zu verkaufen? Oder hast du noch weitere Tipps?

Katha

Antworten

Schon gelesen?