11 Fragen zu meinem Zuhause {TAG | #novemberglueck}

Interior on kathastrophal.de | Weinkisten / wine crates
Deutsch

Sandra hat auf ihrem Blog Wortkonfetti 11 spannende Fragen zum Wohnen gestellt, und Juli von HeimatPOTTential hat mich getaggt, diese ebenfalls zu beantworten.
Meist vergesse ich solche Tags oder Blogawards schnell (tut mir Leid!), aber dieses Mal habe ich es tatsächlich geschafft, zu antworten. Hurra! Los geht’s:

English

I was tagged with some questions about my home… unfortunately, I don’t have the time to translate everything right now. I hope you still enjoy the pictures.
What’s your favourite part about your home?

An welchem Ort wohnst Du und wie?

Ich wohne in Wiesbaden – und zwar mitten in der Stadt, knapp außerhalb der Fußgängerzone. Hier lebe ich in einer WG mit Sven (meinem Freund) und Nicole (unserer Mitbewohnerin). Wir studieren alle drei gemeinsam und teilen auch Projekte und Jobs… eine Zweck-WG sind wir also ganz sicher nicht. Neben Küche und Bad haben wir drei Zimmer: Eines gehört natürlich Nicole, die anderen beiden teile ich mir mit Sven. Eines davon ist unser Schlafzimmer, und das andere bezeichnen wir als Wohn-/Arbeits-/Esszimmer.

Bist Du glücklich an Deinem Wohnort oder überlegst Du, irgendwann noch einmal umzuziehen?

Schließt sich das gegenseitig aus? Ich bin sehr glücklich, sowohl in meiner WG als auch in Wiesbaden. Dennoch kann ich mir auch noch ganz viele andere Wohnungen und Orte vorstellen, in beziehungsweise an denen ich gerne auch einmal wohnen würde. Nach dem Studium vielleicht?

Interior on kathastrophal.de | Schlafzimmer / bed room
Interior on kathastrophal.de | Schlafzimmer / bed room

Wo würdest Du in diesem Fall am liebsten landen?

Meine Traumstadt ist Hamburg – aber das ist ganz schön weit weg von meinen Eltern und vielleicht auch doch etwas zu regnerisch. An sich hätte ich auch nichts dagegen, wieder nach Baden-Württemberg zu ziehen (ich komme ursprünglich aus Ludwigsburg) – aber da macht mir Sven mit seiner großen Schwäbisch-Abneigung sicherlich einen Strich durch die Rechnung. Ins Ausland würde ich auch sehr gerne mal, aber da fällt mir die Entscheidung noch schwerer. Deshalb werd ich wohl einfach abwarten und schauen, welche Möglichkeiten sich auftun.
Weiterhin in Wiesbaden zu bleiben kann ich mir aber auch gut vorstellen!

Und wie würdest Du da dann wohnen wollen – ländlich, urban, mit Garten oder in einem Loft?

Ich bin ein Stadtkind durch und durch und fühle mich schon unwohl, wenn in Svens Heimat”stadt” jeder jeden kennt… Vielleicht irgendwann später mal in die Vorstadt, aber weiter raus bitte nicht.
Für die Wohnung selbst wünsche ich mir mehr Platz, einen Balkon und Rollläden. Zu einem begehbaren Kleiderschrank würd’ ich auch nicht unbedingt nein sagen.

Hast Du WG-Erfahrung und wenn ja, wie war die Zeit?

Ja, das hier ist meine zweite WG und meine Erfahrung war auch überwiegend positiv. In dieser WG wohne ich seit inzwischen fast fünf Jahren, mit wechselnder Besetzung. Einige meiner ehemaligen Mitbewohnerinnen vermisse ich sehr! Sven ist letztes Jahr im März eingezogen, seitdem leben wir in der aktuellen Konstellation zusammen.

Interior on kathastrophal.de | Holzblumen / wooden flowers
Interior on kathastrophal.de | Kleeblatt / four leave clover

Wie sorgst Du dafür, dass Du Dich in Deinen eigenen vier Wänden wohlfühlst?

Ich lebe hier mit zwei ganz wundervollen Menschen – da ist das Wohlfühlen schon vorprogrammiert! Außerdem umgebe ich mich gerne mit schönen Dingen, die mir etwas bedeuten, und Fotos von tollen Leuten und Erinnerungen. Ausreichend Platz und kuschelige Ecken sind ebenfalls wichtig.

Welcher Raum gefällt Dir zuhause am besten und welchen behandelst Du eher stiefmütterlich?

Unser Wohn-/Arbeits-/Esszimmer ist mein liebster Raum, hier verbringe ich auch die meiste Zeit. Beim Einrichten war mir hier der große Esstisch sehr wichtig, an dem wir jetzt auch ganz oft mit Freunden zusammensitzen und essen, spielen oder auch lernen.
Stiefmütterlich? Puh, Küche und Bad könnten sicherlich noch individueller und wohnlicher sein.

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben?

Zusammengewürfelt! Hier gibt es viel von Ikea und vieles, das Familienmitglieder und Freunde aussortiert haben. Außerdem einige schwarz-weiß-Akzente, dunkles Holz und sonst viele unterschiedliche Farben – oh, und dank Sven auch einige Pflanzen.

Interior on kathastrophal.de | Esstisch / Dining Table

Lieber kreatives Chaos oder penible Ordnung?

Jeder, der schon mal mit mir zusammengewohnt oder mich unangekündigt besucht hat, wird jetzt laut lachen: So im Prinzip finde ich Ordnung super! Ordnung halten dagegen… das ist so gar nicht mein Ding. Sven hat das drauf, aber mein Schreibtisch und meine Ecke im Schlafzimmer quellen grundsätzlich über.

Was ist Dir bei einem Besuch in einer fremden Wohnung zuletzt positiv aufgefallen?

Bei Lina hängt im Wohnzimmer ein riesiger, wunderschöner Spiegel… so einen wünsch ich mir auch!
Bei virtuellen Wohnungstouren entdecke ich bei Vera immer wieder bezaubernde Ideen: So eine Kaminkonsole wäre natürlich auch hübsch. (Wir ignorieren jetzt mal, dass es dafür gar keinen geeigneten Platz bei uns gäbe…)

Und was ist Dein absolutes Wohn-No-Go?

Die Hauptsache ist ja, dass man sich selbst in seinem Zuhause wohlfühlt – daher möchte ich ungern irgendwelche Wohnstile verurteilen. Ich persönlich fühle mich nicht wohl, wenn eine Wohnung zu durchgestylt und kühl ist… man darf ruhig sehen, dass darin auch wirklich jemand lebt.

Interior on kathastrophal.de | Ikea expedit

Na, habt ihr auch Lust bekommen, diese Fragen zu beantworten? Ich möchte niemanden taggen, damit sich keiner unter Druck gesetzt fühlt… aber wenn ihr die Fragen beantwortet, lasst mir doch gerne einen Link dazu hier!

Katha

Unser Urlaub in Paris, Teil I {Eiffelturm & Bootstour}

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Deutsch

So: Nach fast zwei Monaten möchte ich euch nun endlich ein paar Bilder von unserem Paris-Urlaub im September zeigen. Warum das so lang gedauert hat? Gute Frage. Zum einen wohl, weil ich mich wie immer schlecht entscheiden kann, auf welche Fotos ich mich beschränke… und zum anderen, weil die Sehnsucht schon wieder so groß wird, wenn ich die Bilder betrachte.
Ja, Paris hat mich bezaubert! Ich bin mit romantisch-verklärten Erwartungen hingereist und mit romantisch-verklärten Eindrücken zurückgekehrt.
Tatsächlich hatten wir mit vielen Dingen auch einfach richtig viel Glück: Die Anreise mit dem TGV verlief ganz unproblematisch, das Wetter war wunderschön sonnig, und unser Apartment (mit Balkon! ♥) bot uns sogar einen Blick auf die Eiffelturm-Spitze… Wenn man das Frühstück vorsichtig auf dem Balkongeländer balancierte, bekam man sogar beides auf’s Foto – siehe oben!

English

So: After almost two months, I would like to finally show you a few pictures of our Paris vacation in September. Why did it take me so long? Good question. Maybe because I’m always so bad at deciding which photos I want to limit myself to… and also, because my wanderlust gets really strong whenever I see these pictures!
Yes, Paris has charmed me! We were really lucky: Travel by TGV ran without problems, the weather was beautifully sunny, and our apartment (with balcony! ♥) even offered us a view of the tip of the Eiffel Tower… If you carefully balanced your breakfast on the balcony railing, you even managed to get both in one image – see above!

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An unserem Ankunftstag erkundeten wir zu Fuß die Gegend, liefen an der Seine entlang, machten gefühlte 93478 Fotos vom Eiffelturm und genossen später ein gemütliches Abendbrot auf unserem Balkon.
Tags darauf entschieden wir uns für eine Bootstour, bei der wir beliebig oft aus- und wieder einsteigen konnten. So konnte wir viele der Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus und später auch an Land bewundern. Für den Studententarif von 10€ erschien uns das sehr preiswert – und da die Anlegestelle am Eiffelturm für uns ganz gemütlich zu Fuß erreichbar war, brauchten wir auch kein anderes Fortbewegungsmittel.

On our arrival day, we explored the area on foot, walked along the Seine, took what felt like 93478 Photos of the Eiffel Tower and later enjoyed a cozy dinner on our balcony.
The next day, we decided to take a boat tour where we hop off and on again as many times as we liked. So we got to admire many of the sights from the water and later also on land. For the student rate of 10€ we thought it was very inexpensive – and since the dock at the Eiffel Tower was quite comfortable within our reach on foot, we needed no other means of transportation that day.

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Kann ich also sehr empfehlen, so eine Bootstour.
Auch immer zu empfehlen: Reisen mit dem Lieblingsmenschen. Dann ist es nämlich überall schön.
Die allerallergrößte Empfehlung aber: Paris, der Lieblingsmensch, ein Sonnenuntergang und das Eiffelturm-Glitzern. Bisschen Kitsch ist eben gut für’s Herz!

I can highly recommend this boat tour!
Also always recommended: Travel with your favourite person – then it’s beautiful everywhere you go. And my biggest recommendation: Paris, your favourite person, a sunset and the sparkling Eiffel Tower. A little bit of kitsch is good for your heart!

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Katha

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